Auch in der Pflege gibt es Neid und Mißgunst

“www.baustelle-ambulante-pflege.de”   ist die perfekte Werbung um gelesen und gehört zu werden

Es ist nicht einfach die richtigen Worte, die richtigen Medien oder Plattformen zu finden, um gehört zu werden.

Schon seit Monaten denke ich darüber nach, wie ich meinen Unmut kund tun kann, aber auch gesehen, gelesen oder gehört werde. Der Hauptgrund meines Ärgers ist die Abwanderung von Pflegekräften, sowohl Examinierten als auch Angelernten.  Ja, es gab eine Vermutung, aber wen interessiert die schon. Beweise müssen gesucht und auch gefunden werden.

Schon seit Monaten hegen wir den Verdacht, dass ein ehemaliger PDL sich nur hat anstellen lassen, um Informationen abzuziehen. Er hat nicht nur eine Landsmännin dringend zur Einstellung empfohlen, er hat sogar zwei examinierte Fachkräfte “mitgebracht”. Damit hat er sich zum einen wichtig  gemacht, er wurde hoch gepriesen und bewundert. Welch ein Neuzugang, bringt auch noch direkt mehrere Fachkräfte mit. Auch mit dem vorhandenen Mitarbeiter-Team war er sofort “best friend”.

Leider hatten wir zu der Zeit nicht genügend Kapazitäten um täglich am Standort Salzgitter nach dem Rechten zu schauen und die Stimmungsströmungen aufzunehmen. Wir haben uns auch gerne vertrösten lassen, da wir am Hauptstandort Braunschweig genug Probleme zu bewältigen hatten.

Daher dauerte es einige Wochen, bis wir die Mißwirtschaft, verursacht durch den immer ausgesprochen gut frisierten und durchgestylten PDL, festgestellt und genauer unter die Lupe genommen haben. Er hatte nicht nur Probleme mit der Tourenplanung, der Dienstplan war ebenfalls eine Katastrophe. Es war uns schnell klar, hier müssen wir eingreifen, d. h. kontrollieren und begleiten.

Also haben wir unsere beste Mitarbeiterin aus Salzgitter zu regelmäßigen Schulungsmaßnahmen nach Salzgitter gesandt. Das hat dem jungen PDL mit Migrationshintergrund nun gar nicht gepaßt. Zudem wurde schnell klar, dass seine von ihm so hoch angepriesene Landsmännin für einen Bürojob überhaupt nicht geeignet war. Die Trennung von dieser Mitarbeiterin wurde uns sehr leicht gemacht. Sie stellte die Forderung auf ohne offizielle Anmeldung arbeiten zu wollen, da ihr Ehemann schon genug Steuern bezahlen würde. Mit dem Tag, mit dem wir dann ihren Stundeneinsatz auf den vereinbarten 450-Euro-Job reduzierten, hat sie uns gekündigt. DANKE

Die weiteren Abläufe zeigten, dass dieser PDL uns nicht lange begleiten wird. Uns war bewusst, dass wir noch in der Probezeit die Kündigung aussprechen werden. Er muss aber schon geahnt haben, was auf ihn zukommt. Er war bestens vorbereitet.

Die geplante undgut vorbereitete Kündigungswelle, gesteuert über den jungen PDL !

Genau an dem Montag, für den ich mich persönlich zur Nachschulung seiner “Fähigkeiten” angemeldet hatte, erkrankte er ganz überraschend. Das haben wir dann zum Anlaß genommen, die Kündigung auszusprechen.

Und, was glauben Sie, was war die Folge ?

Am gleichen Tag kündigten zwei examinierte Fachkräfte und von zwei weiteren Mitarbeiterinnen gingen Krankmeldungen ein. Sein “Gefolge” war ihm gegenüber absolut treu.  Gut, das ist in der Pflege auch nicht so schwer, denn jede Fachkraft hat innerhalb von Stunden mehrere neue Job-Angebote.

Das war also ein rabenschwarzer Tag für unseren Pflegedienst. Aber auch diese gesteuerte Maßnahme haben wir “überlebt”. Wir konnten sehr schnell sehr gute und motivierte Mitarbeiterinnen, die zudem examinierte Fachkräfte sind, für unser Team gewinnen. Und wir haben inzwischen den Beweis, dass unsere Entscheidung die einzig richtige war.

Nicht nur, dass wir weitere gravierende Fehler aufgedeckt haben.

Der ehemalige PDL hat sich nur wenige hundert Meter entfernt selbstständig gemacht. Wir können beweisen, dass er noch in der aktiven Arbeitszeit, die wir ausgesprochen gut bezahlt haben, die Neugründung geplant und in den Anfängen auch schon umgesetzt hat.

Und heute konnten wir zu unserem großen Erstaunen sehen, wie unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen in seinem neuen Büro ein- und ausgehen.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Natürlich stellt man sich Fragen, wie

– Wurden die ehemaligen Mitarbeiterinnen bei uns nur eingeschleust, um Informationen zu ziehen ?

– Wurden die ehemaligen Mitarbeiterinnen bei uns nur eingeschleust, weil sie noch lernen sollten oder mussten ?

– Wann haben wohl die Planungen für den neuen Pflegedienst begonnen ?

– Was soll man nur einem Menschen gönnen, der sich so verhält ?

– Soll man ihn einfach mißachten ?

– Soll man ihn verklagen ?

 

Die Entscheidung treffen wir in Ruhe in den nächsten Tagen und Wochen und nach Beratung mit unserem Rechtsanwalt.

Also werde ich meine Eindrücke, Erlebnisse, Erfahrungen etc. weiter auf meiner eigenen Seite veröffentlichen. Und hoffentlich lesen es viele und teilen meine Artikel.

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH

38114 Braunschweig und 38228 Salzgitter

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