Wir berichten über die Herausforderungen, die der spannende Alltag in der ambulanten Pflege täglich für uns bereithält

Ja, ich habe die Lösung für den Pflegenotstand in Niedersachsen !

Zu Beginn sollten sich die Verantwortlichen die ganz schlichte Frage stellen: Wie sieht die Arbeit eines klassischen ambulanten Pflegedienstes aus ?

Ich kann es Ihnen sagen :

  • Morgens gegen 6.00 h der Start im Pflegedienst mit Tourenplan, Medikamenten und Wohnungsschlüssel der Patienten
  • Die Patienten wecken, beim Aufstehen behilflich sein, gemeinsam ins Bad gehen, die Morgenhygiene begleiten oder übernehmen
  • Die Patienten anziehen und teilweise auch das Vorbereiten des Frühstücks
  • Gegebenenfalls die Medikamentengabe, aber dies kann durch die Blisterung risikolos einer Pflegehelferin übertragen werden
  • Falls verordnet, wird ein Kompressionsstrumpf angezogen

DAS WAR ES AM MORGEN

  • Die Mittagsbesuche beschränken sich in der Regel auf das Erwärmen einer Mahlzeit
  • Oft ist die Begleitung beim Toilettengang notwendig
  • Oft muss eine Windel gewechselt werden
  • Wir werden zur Betreuung gebucht oder auch fürs Einkaufen

DAS WAR ES AM MITTAG

  • Und wieder sind wir vor Ort
  • Wir ziehen den Kompressionsstrumpf aus
  • Wir helfen bei der Abendtoilette
  • Wir legen eine frische Windel an
  • Wir helfen beim Anziehen des Schlafanzugs
  • Wir bereiten noch das Abendbrot vor

DAS WAR ES AM ABEND

Wo befindet sich jetzt in dieser Aufstellung die Notwendigkeit eine examinierte Fachkraft einzubinden ?

Richtig – gar nicht.

Der Einsatz einer examinierten Fachkraft wird jedoch in Niedersachen gefordert und erwartet, wenn Insulin gespritzt wird, sogar bei subkutaner Injektion.

Nun muss und möchte ich examinierte Fachkräfte einstellen. Die können aber eine dreijährige Ausbildung nachweisen und wollen nicht nur “pampern”, sondern Wunden versorgen,

Kompressionsverbände anlegen, Spritzen setzen – halt qualitativ hochwertiger arbeiten. Also wandern diese potentiellen Bewerber in Krankehäuser ab und ich muss mir wieder Gedanken machen, um die Fachkrafquote der AOK zu erfüllen..

ALSO :

Ich wünsche mir, dass ab sofort auch Pflegehelferinnen einen “Spritzen-Schein” erlangen dürfen und wir damit den Pflegenotstand entsprechend reduzieren.

DENN :

In Corona-Zeiten durften über sechs Monate Pflegehelferinnen ohne Ausbildung das Spritzen von Insulin erlernen und auch ausüben. Mit dem 01. Oktober 2021 wurde es ihnen wieder untersagt. Aktuell dürfen sie es wieder, aber nur befristet bis zum 31.03.2022.

Nutzen wir doch die Zeit, qualifizieren wir unsere Pflegehelferinnen und erlauben ihnen den weiteren Einsatz.

 

 

 

“www.baustelle-ambulante-pflege.de”   ist die perfekte Werbung um gelesen und gehört zu werden

Es ist nicht einfach die richtigen Worte, die richtigen Medien oder Plattformen zu finden, um gehört zu werden.

Schon seit Monaten denke ich darüber nach, wie ich meinen Unmut kund tun kann, aber auch gesehen, gelesen oder gehört werde. Der Hauptgrund meines Ärgers ist die Abwanderung von Pflegekräften, sowohl Examinierten als auch Angelernten.  Ja, es gab eine Vermutung, aber wen interessiert die schon. Beweise müssen gesucht und auch gefunden werden.

Schon seit Monaten hegen wir den Verdacht, dass ein ehemaliger PDL sich nur hat anstellen lassen, um Informationen abzuziehen. Er hat nicht nur eine Landsmännin dringend zur Einstellung empfohlen, er hat sogar zwei examinierte Fachkräfte “mitgebracht”. Damit hat er sich zum einen wichtig  gemacht, er wurde hoch gepriesen und bewundert. Welch ein Neuzugang, bringt auch noch direkt mehrere Fachkräfte mit. Auch mit dem vorhandenen Mitarbeiter-Team war er sofort “best friend”.

Leider hatten wir zu der Zeit nicht genügend Kapazitäten um täglich am Standort Salzgitter nach dem Rechten zu schauen und die Stimmungsströmungen aufzunehmen. Wir haben uns auch gerne vertrösten lassen, da wir am Hauptstandort Braunschweig genug Probleme zu bewältigen hatten.

Daher dauerte es einige Wochen, bis wir die Mißwirtschaft, verursacht durch den immer ausgesprochen gut frisierten und durchgestylten PDL, festgestellt und genauer unter die Lupe genommen haben. Er hatte nicht nur Probleme mit der Tourenplanung, der Dienstplan war ebenfalls eine Katastrophe. Es war uns schnell klar, hier müssen wir eingreifen, d. h. kontrollieren und begleiten.

Also haben wir unsere beste Mitarbeiterin aus Salzgitter zu regelmäßigen Schulungsmaßnahmen nach Salzgitter gesandt. Das hat dem jungen PDL mit Migrationshintergrund nun gar nicht gepaßt. Zudem wurde schnell klar, dass seine von ihm so hoch angepriesene Landsmännin für einen Bürojob überhaupt nicht geeignet war. Die Trennung von dieser Mitarbeiterin wurde uns sehr leicht gemacht. Sie stellte die Forderung auf ohne offizielle Anmeldung arbeiten zu wollen, da ihr Ehemann schon genug Steuern bezahlen würde. Mit dem Tag, mit dem wir dann ihren Stundeneinsatz auf den vereinbarten 450-Euro-Job reduzierten, hat sie uns gekündigt. DANKE

Die weiteren Abläufe zeigten, dass dieser PDL uns nicht lange begleiten wird. Uns war bewusst, dass wir noch in der Probezeit die Kündigung aussprechen werden. Er muss aber schon geahnt haben, was auf ihn zukommt. Er war bestens vorbereitet.

Die geplante undgut vorbereitete Kündigungswelle, gesteuert über den jungen PDL !

Genau an dem Montag, für den ich mich persönlich zur Nachschulung seiner “Fähigkeiten” angemeldet hatte, erkrankte er ganz überraschend. Das haben wir dann zum Anlaß genommen, die Kündigung auszusprechen.

Und, was glauben Sie, was war die Folge ?

Am gleichen Tag kündigten zwei examinierte Fachkräfte und von zwei weiteren Mitarbeiterinnen gingen Krankmeldungen ein. Sein “Gefolge” war ihm gegenüber absolut treu.  Gut, das ist in der Pflege auch nicht so schwer, denn jede Fachkraft hat innerhalb von Stunden mehrere neue Job-Angebote.

Das war also ein rabenschwarzer Tag für unseren Pflegedienst. Aber auch diese gesteuerte Maßnahme haben wir “überlebt”. Wir konnten sehr schnell sehr gute und motivierte Mitarbeiterinnen, die zudem examinierte Fachkräfte sind, für unser Team gewinnen. Und wir haben inzwischen den Beweis, dass unsere Entscheidung die einzig richtige war.

Nicht nur, dass wir weitere gravierende Fehler aufgedeckt haben.

Der ehemalige PDL hat sich nur wenige hundert Meter entfernt selbstständig gemacht. Wir können beweisen, dass er noch in der aktiven Arbeitszeit, die wir ausgesprochen gut bezahlt haben, die Neugründung geplant und in den Anfängen auch schon umgesetzt hat.

Und heute konnten wir zu unserem großen Erstaunen sehen, wie unsere ehemaligen Mitarbeiterinnen in seinem neuen Büro ein- und ausgehen.

Ein Schelm, der Böses dabei denkt.

Natürlich stellt man sich Fragen, wie

– Wurden die ehemaligen Mitarbeiterinnen bei uns nur eingeschleust, um Informationen zu ziehen ?

– Wurden die ehemaligen Mitarbeiterinnen bei uns nur eingeschleust, weil sie noch lernen sollten oder mussten ?

– Wann haben wohl die Planungen für den neuen Pflegedienst begonnen ?

– Was soll man nur einem Menschen gönnen, der sich so verhält ?

– Soll man ihn einfach mißachten ?

– Soll man ihn verklagen ?

 

Die Entscheidung treffen wir in Ruhe in den nächsten Tagen und Wochen und nach Beratung mit unserem Rechtsanwalt.

Also werde ich meine Eindrücke, Erlebnisse, Erfahrungen etc. weiter auf meiner eigenen Seite veröffentlichen. Und hoffentlich lesen es viele und teilen meine Artikel.

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH

38114 Braunschweig und 38228 Salzgitter

Pflegen oder Putzen – das ist hier die Frage

 

Der § 45 b SGB XI ist der aus meiner Sicht am häufigsten falsch definierte und falsch beschriebene Paragraph.

Täglich erreichen uns Anrufe in der Art :

„Guten Tag, ich habe jetzt einen Pflegegrad und brauche Hilfe im Haushalt.“

„In welchen Pflegegrad wurden Sie eingestuft ?    In welchen Bereichen benötigen Sie denn Hilfe ?“ fragen wir konkret nach.

„Also, ich habe Pflegegrad II. Aber ich kann kann ja noch vieles selbst. Nur das Putzen fällt mir schwer und die Krankenkasse hat gesagt, dass Sie mir eine Putzfrau schicken. Dafür bekommen Sie dann 125 Euro im Monat.“

An diesem Punkt muss ich mittlerweile tief durchatmen. Wir sind schließlich ein Pflege- und kein Putzdienst. Sollte mich ein Anrufer mal an einem schlechten Tag erreichen, gebe ich die Rufnummern von Reinigungsfirmen raus. Die entsprechende Liste habe ich schon bereit gelegt.

An guten Tagen lasse ich mich auf eine Diskussion ein. Gewinnen kann ich diese aber nur sehr selten.

„Hören Sie mal, ich brauche doch keine Pflege, das habe ich doch schon gesagt”,  wiederholt sich mein Anrufer.  “Ich suche Hilfe im Haushalt. Die Krankenkasse hat doch gesagt, dass mir das zusteht.“

Nochmals tief durchatmen und versuchsweise darlegen, was sich hinter dem Betrag von 125 Euro im Monat verbirgt, ist dann meine Aufgabe.

 

Welche Leistungen bietet § 45 b SGB XI   ?

Der Paragraph, den ich mittlerweile als „Putz-Paragraph“ bezeichne, wurde erstmalig zum 01.07.2008 formuliert und im Laufe der Jahre gesamt fünfmal überarbeitet.

Der § 45 b, SGB XI, steht für

 

Ich finde nirgendwo die Aussage

  • Putzauftrag
  • Grundreinigung
  • Treppenflur putzen

Durch die Reduzierung auf die Aussage „Dafür schickt Ihnen der Pflegedienst eine Putzhilfe“ wird die Tätigkeit des Pflegedienstes deutlich gemindert, falsch eingeschätzt und falsch beschrieben. Dann gibt es sehr beharrliche Anrufer, die – unabhängig davon ob wir Kapazitäten anbieten können oder nicht – über Stundenlöhne und Preise sprechen möchten. Dann wird es wirklich anstrengend.

Hier in Braunschweig, das weiß ich aus ganz persönlicher Erfahrung, finden Sie keine Haushaltshilfe unter 14 Euro Stundenlohn, und das dann bitte auch immer „bar auf die Hand“.

 

Wie errechnet sich der notwendige Stundensatz einer Pflegekraft  ?

Unsere Pflegekräfte beziehen ein Bruttogehalt – je nach Qualifikation – von 14 Euro bis 18 Euro. Dazu kommen die Arbeitgeber-Lohnnebenkosten von 21 %.

Wir gewähren den Pflegekräften 31 Tage Jahresurlaub, jede hat auch mal Krankentage und wir müssen für die Anfahrt zu den Patienten ein Auto zur Verfügung stellen, welches versichert und getankt ist.

Damit steigen die Lohnnebenkosten auf rund 40 %.

Mit einem Durchschnitts-Stundensatz von 16 Euro errechnet sich ein Betrag von mindestens 22,40 Euro.

Damit haben wir noch keinen Cent für das Unternehmen erwirtschaftet. Egal ob das Büro angemietet ist oder sich im Eigentum befindet, kostenmäßig muss es erfaßt werden. Der Steuerberater schre

Der Steuerberater schreibt monatlich eine Rechnung. Die Werbemaßnahmen wollen bezahlt werden.

Im Ergebnis können wir für die Ausschöpfung des § 45 b eine Monatsleistung von 3,0 bis 3,5 Stunden anbieten.

In der Regel komme ich aber in den Telefonaten gar nicht so weit. Die Anrufer sind überhaupt nicht daran interessiert, diese Zahlen aufzunehmen. Die suchen einfach eine Putzfrau, die von der Krankenkasse bezahlt wird und auf die sie ja wohl Anspruch haben.

Spreche ich mit einem Anrufer, der die Zahlen aufnimmt, kommt die Antwort: „Ja, dann wollen Sie ja übe 40 Euro die Stunde. Das kann doch nicht sein.“

Es macht mich traurig, dass wir diese Diskussionen führen müssen. Menschen, die sich selbst versorgen können, die eigenständig einkaufen gehen, Freunde und Bekannte besuchen, sollten sich auch mal vor Augen führen, wie gut es ihnen geht und das sie glücklich sein sollten, all die Angebote unserer sozialen Sicherungssystemen nicht nutzen zu müssen.

Richtig anstrengend werden die Telefonate mit Menschen, denen der Pflegegrad I bewilligt wurde. Dafür gibt es 0 Euro aus der Pflegekasse, aber leider auch die Möglichkeit den leidigen §45 b in Anspruch zu nehmen. Die suchen dann wirklich nur eine Putzkraft auf Kosten der Allgemeinheit. Und damit meine ich die Pflegekasse, in die schließlich alle einzahlen.

Aus meiner persönlichen Sicht, sollte der § 45b gekoppelt werden an den Pflegegrad III, IV und V.  Das kann ich Ihnen auch erklären. Wenn wir einen Pflegeauftrag für Patienten ab Pflegegrad III annehmen, können wir immer nach der Pflege die notwendigen Aufräumarbeiten über diesen Zusatzparagraphen abrechnen. Das macht Sinn und hilft den Patienten.

Wir, und alle anderen Pflegedienste, übernehmen sehr gerne Pflegeaufträge. Damit ermöglichen wir älteren oder kranken Personen das längere und angenehmere Leben im persönlichen Umfeld, das Verbleiben im Kreis der eigenen Familie und den Erhalt der persönlichen Würde.

Aber wir sind kein Putzdienst.

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH

38114 Braunschweig

Was kann ein Pflegedienst-Inhaber von seiner/m PDL erwarten ?

Diese Frage habe ich mir schon sehr oft gestellt, habe mich selbst hinterfragt und Kollegen befragt.

Es hat sich die Kernfrage herausgearbeitet   “Was sind die Aufgaben einer Pflegedienstleitung”

Als wertvolles Lexikon habe ich die Seite – www.pqsg.de –  entdeckt.

Unter der Rubrik “Stellenbeschreibung-PDL-Ambulant” findet sich eine Auflistung, die nicht mal eben so abzuarbeiten ist.

https://www.pqsg.de/seiten/premium/artikel/hintergrund-stellenbeschreibung-pdl-ambulant.htm

Diese Auflistung der fachlichen, aber auch der persönlichen, Fähigkeiten stellt aus meiner Sicht eine sehr hohe Herausforderung dar. Und dies führt zwangsläufig zu der Frage : “Wird die geforderte Grundausbildung mit 460 Unterrichtsstunden den Anforderungen gerecht ?”

Ich erlaube mir das Urteil, das diese Unterrichtsstunden ausreichen können, um theoretisch zu wissen, was zu tun ist. Es reicht aber auf keinen Fall aus, um diese Aufgaben auch zu bewältigen. Ich vergleiche es ganz pragmatisch mit meinem Führerschein. Ja, nach der vorgegebenen Stundenzahl und bestandener Prüfung, wurde mir der Führerschein ausgehändigt. Aber Auto fahren konnte ich damals noch lange nicht. Das hat aus heutiger Sicht ein gutes Jahr gebraucht, bis ich mich routiniert und sicher im Straßenverkehr bewegen konnte.

Übertragen auf die Pflegedienstleitung heißt dies, dass erst die praktische Erfahrung die Person, die die 460 Unterrichtsstunden absolviert hat, zum Pflegedienstleiter macht. Und leider muss man auch sicherlich sagen, dass einige Theoretiker – auch mit bestandener Prüfung – sich niemals zu einem erfolgreichen, gefragten und angesehenen Pflegedienstleiter (m-w-d) entwickeln werden. Und, diese Entwicklung braucht viel Zeit.

Leider überschätzen sich aber frisch ausgebildete Pflegedienstleiter sehr häufig. Unterstützt wird diese Überschätzung durch die massive Nachfrage in der Pflegebranche. Damit sind wir dann wieder bei dem Thema “Pflege-Notstand”.

Schauen Sie doch bitte über die Job-Angebote zum Thema Pflege. Ist ja auch verständlich, dass sich jeder Jobsuchende meistbietend “verkaufen” möchte. Es werden zum Teil unglaubliche Prämien geboten.

Die oft sehr jungen Damen und Herren werden in Inseraten angeworben mit Begrüßungsgeld, mit PKW incl. Privatnutzung, mit I-Phone, mit Tablet etc. etc.

Allein für Braunschweig + 20 km werden aktuell 151 Angebote zu dem Beruf Pflegedienstleitung veröffentlicht. https://job38.de/jobs?radius=20&query=Pflegedienstleitung&location=Braunschweig&gclid=EAIaIQobChMIiv-2oY-z9AIVGM53Ch00JAZIEAAYASAAEgLuE_D_BwE

Wie kann man da als Arbeitgeber noch positiv auffallen ?

Was muss man bieten, um aufzufallen oder die Aufmerksamkeit zu binden ? Und wenn man dann das Glück hat, das sich ein/e Bewerber/in für das Unternehmen entscheidet, weiß man auch noch nicht, ob dies eine Kooperation auf Dauer wird.

Die Herausforderung eines ambulanten Pflegedienstes sehe ich persönlich über der Herausforderung einer stationären PDL-Position. Unsere Patienten wollen verläßlich und absolut zeitsicher aufgesucht werden. Damit ist schon klar, dass die Tourenplanung verläßlich, aber auch betriebswirtschaftlich, aufgestellt werden muss.

Auf der Station wird bei Ausfall einer Mitarbeiterin die Bewohnerin von Zimmer 407 einfach nur vertröstet und eben eine Stunde später geduscht. Das funktioniert aber nicht mit den Patienten eines ambulanten Pflegedienstes. Dann glühen die Telefondrähte und die Beschwerden überrollen unser Sekretariat.

Ein PDL ohne langjährige ambulante Erfahrung muss sich in das Thema “Tourenplanung” komplett neu einarbeiten. Aber dazu braucht man schon ein “Taxi-Fahrer-Gen”. Wer das nicht hat, tut sich sehr schwer. Die Ausnahme sind die PDL, die mehrjährig als PDL-Vertretung arbeiten durften und in der Zeit einer Pflegedienstleitung zugearbeitet haben, die Wissen vermitteln konnte und das auch gemacht hat. Sogar der Dienstplan ist schon die rund 70 %ige Vorarbeit für den Tourenplan. Das alles muss wie zwei Zahnräder ineinander greifen.

Und was soll die Pflegedienstleitung noch alles beherrschen ?

  • Genau mit dieser Frage kommt man unweigerlich zu den Grundsatzfragen :
  • Braucht die Pflege eine grundsätzliche Reform ?
  • Sollte es vielleicht eine 3-jährige Berufszeit geben, die dann “Pflegedienstleitung auf Probe” heißt ?
  • Die Pflegedienstleitung, die dann bewiesen hat, dass sie betriebswirtschaftlich denkt und handelt, bekommt dann einen neuen Titel, z. B. Dipl.-Pflegedienstleitung ?!

Dies sind sicherlich mutige Gedanken. Ich sehe förmlich beim Schreiben, wie viele den Kopf schütteln, aber glauben Sie

                        DIE AMBULANTE PFLEGE BRAUCHT EINE REFORM

In meinem nächsten Beitrag stelle ich mein Konzept dazu vor. Dies kann dann gerne diskutiert werden.

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden

38114 Braunschweig

 

 

 

So einen Tag wie heute kann man nur streichen

 

Bereits um 5.17 h musste ich die Nacht für beendet erklären. Ein Blick auf mein Telefon hat gezeigt, dass eine WhatsApp-Nachricht eingegangen war. Damit war klar, es gibt eine Krankmeldung, und dies nicht von einem Patienten, sondern definitiv von einer Mitarbeiterin.

Und richtig, ein Rückruf bei Roswitha brachte auch meinen Puls in die Höhe. Unser „Neuzugang“, examinierte Altenpflegerin, seit genau 6 Tagen im Dienst, meldet sich mit Magen-Darm-Schmerzen krank, und das an einem Freitag.

Sofort war klar:

         Jetzt müssen wir auch das Wochenende neu planen.

Also sofort in Hose und Bluse und ab ins Büro. Dort saßen schon Roswitha und Gabi und waren dabei die Patienten von einer Tour auf die andere zu verschieben.

Da haben die jungen Damen, die vorher stationär gearbeitet haben, überhaupt keine Vorstellung, was eine Krankmeldung so knapp vor Dienstbeginn bedeutet. Im Seniorenheim oder im Krankenhaus wäre eine so knappe Krankmeldung kein großes Problem. Entweder holt man eine Pflegekraft von der Nachbarstation oder, was häufiger vorkommt, die Patient:innen müssen einfach etwas länger waren.

 

Diese Geduld bringt aber der Patient eines ambulanten Pflegedienstes nie auf. Schon Verspätungen von 10 – 12 Minuten führen zu Anrufen und der Nachfrage wer denn bitte und wann kommen wird.

Dies war heute auch nicht anders.  Mit Ansage rief Frau Pernitz an. “Sie wissen doch, dass ich heute zur Fußpflege muss. Wann kommt denn endlich jemand.” Eine Antwort wollen diese Damen dann gar nicht hören. Es ist schon vorgekommen, dass diese Patientin einfach aufgelegt hat, sobald sie ihre Frage losgeworden war. So ein Verhalten ist einfach nur unverschämt und unhöflich. Es gibt schon gute Gründe, wenn wir uns verspäten. Jede Patientin sollte sich mal vor Augen führen, dass auch sie ein Notfall werden kann und dann einfach nur froh ist, wenn die Pflegekraft bei ihr bleibt, auch wenn dies mehr eine moralische Unterstützung ist.

Irgendwann, wenn ich einen noch schlechteren Tag habe, rufe ich definitiv zurück und erkläre der Patientin, wie unverschämt, rücksichtslos und untragbar ihr Auftreten bei mir angekommen ist. Sicherlich habe ich dann eine Patientin weniger, aber zumindest habe ich meine Achtung erhalten.

Wie mein Mann schon immer sagt “Hat der Papagei Fußpilz, ist der Besuch beim Tierarzt wichtiger, als die Einhaltung unseres bekannten und vorgemerkten Pflegetermins.”

Alternativ könnte ich auch eine kostenpflichtige Rufnummer beantragen. Dann höre ich mir alle Beschwerden und Änderungswünsche an und jede Minute bringt dann auch noch 2,99 Euro. Aber diese “bösen” Gedanken sind dann auch immer schnell wieder vergessen. Wer weiß, wie ich mich im Alter entwickele und womit ich dann nerve. Vor einer Woche rief mein Bruder an. “Du, ich glaub es nicht. Ich habe mich eben angehört wie unser Vater. Und so wolle ich nie werden.” Da habe ich nur geantwortet “So lange Du das noch merkst, ist doch alles in Ordnung. Wir werden auch nicht die Macken ausleben, die uns heute nerven, wir entwickeln definitiv andere Macken. Und ob die dann für unser Umfeld leichter zu ertragen sein werden, bleibt noch abzuwarten.”

 

Jetzt gehen auch noch Änderungswünsche der Patient:innen ein

Um 10 Uhr hatten wir dann auch den neuen Plan fürs Wochenende stehen. Gerade die Tasse Kaffee gefüllt, da ruft Herr Bottmann an und informiert uns, dass er übers Wochenende seine Tochter besucht und keine Pflege durch uns braucht.

Gut, also erneut den Plan umstellen und den Besuch bei Herrn Bottmann rausplanen.

 

Nur zehn Minuten später kam der Anruf von Frau Clarin.

„Hallo, Frau Heyer, ich habe ganz vergessen, dass unsere Mutter ab Montag in die Kurzzeitpflege geht. Ich hab das total vergessen. Planen Sie meine Mutter bitte für die nächsten drei Wochen raus.“

Nun war ich doch ungehalten.  „Das hätten Sie mir aber auch schon mitteilen können, als Sie die Zusage erhalten haben. Das wissen Sie doch nicht erst seit heute.“

„Tut mir auch leid. Aber ich melde mich auf jeden Fall, wenn ich weiß, wann meine Mutter wieder nach Hause kommt.“

„Wenn jetzt noch irgendwer anruft und einen Pflegetermin absagt, das sage ich Euch, der hat richtig Ärger“ informierte ich mein Team. Und tatsächlich wurde es ruhiger.

Aber dann musste sich noch Frau Velbert beschweren. Frau Velbert, pensionierte Lehrerin, ist die Tochter einer 95-jährigen Dame, die wir nach einem Krankenhausaufenthalt betreuen. Die Wohnung der Patientin ist vollgespickt mit Anweisungen für uns. Die finden wir im Badezimmer, im Flur, in der Küche und auch im Wohnzimmer. Sicherlich sind auch sinnvolle Tipps dabei, aber wir brauchen keine Gebrauchsanweisung wie ein Bett aufzudecken oder wie ein Handtuch nach dem Gebrauch zu falten ist.

Die gute Frau Velbert war aber heute im Recht. Unsere Mitarbeiterin hat leider vergessen, der Patientin den Notrufknopf umzuhängen. Der wurde im Badezimmer vergessen.

https://www.hausnotruf-ratgeber.de/hausnotruf/notrufknopf/

Das darf natürlich nicht vorkommen und dies muss auch mit der Mitarbeiterin kommuniziert werden.

 

Aber jetzt muss mit Hochdruck die neue Woche umgeplant werden.  Sollten wir es wagen und unsere „Magen-Darm-Kranke“ wieder einplanen ?

Um unserer Tourenplanerin einen ruhigeren Start in die Woche zu ermöglichen, haben wir die Mitarbeiterin für den Montag rausgeplant.

Damit fehlte dann aber wieder eine Fachkraft für die „Spritzen-Tour“.

Also wieder Bettelanrufe bei allen Mitarbeiterinnen, die mit FREI im Dienstplan vermerkt waren.

Auch das Problem konnten wir lösen.

 

Aber dann:

Frau Deley ruft an. War ja auch erst das vierte Mal in dieser Woche. Sie will sich natürlich wieder Mal beschweren. Was ist passiert? Unsere Mitarbeiterin Birgit hat angeblich beim Einkauf die falsche Fischkonserve gekauft. Die, die sie gekauft hat, war genau vier Tage über dem Mindesthaltbarkeitsdatum. Gut, war jetzt nicht toll. Aber aus meiner Sicht auch kein Grund zu der massiven Beschwerde. Wem ist es nicht schon mal passiert, dass man zu Hause die Einkäufe einräumt, und dann selbst feststellt, dass ein Artikel knapp über dem MHD-Datum liegt. Aber dieser Fehlkauf war nicht der einzige Grund für die Beschwerde. Die Mitarbeiterin hatte die Hauswirtschaft um genau 14.52 h beendet. Also waren nach Ansicht der Ehefrau unseres Patienten noch 8 Minuten Zeit, die sie verplanen konnte und auch wollte. Der Auftrag lautete “Umtausch der Fischkonserve”.

Da hat dann zu Recht unsere Mitarbeiterin gestreikt. Ich kenne unsere Birgit, die ist immer freundlich. Ich glaube, die kann gar nicht laut und schon gar nicht ungerecht werden. Die verbleibende Zeit hätte niemals ausgereicht, um den Umtausch vorzunehmen und der nächste Patient wartete ja auch schon.

Jetzt möchte Frau Deley, dass wir eine Mitarbeiterin zu ihr schicken, die den Umtausch vornimmt und unsere Birgit lehnt sie jetzt ab.

Nach weiteren 30 Minuten waren die Fronten geklärt. Wir pflegen weiter den Ehemann, Frau Deley tauscht ihre Fischkonserve selbst um und wir sind wieder Freunde. Warten wir mal ab, wie lange.

 

Da ichnoch nicht eine der Aufgaben, die ich mir vorgenommen, erledigt oder auch nur angedacht hatte, fiel die Entscheidung einfach:

Ich beende den Tag jetzt – die Arbeit läuft nicht davon. Ich rufe dann später meine Mutter an und berichte ihr von meinem Tag. Deren Antwort kenne ich schon:

“Du hast Dir das doch selbst ausgesucht. Jetzt jammer nicht rum.”  🙂

 

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH

38114 Braunschweig

Müssen nur Pflegekräfte geimpft sein ?

Kann man diese Frage mit einem einfachen Ja oder Nein beantworten ?   Ich kann es nicht.

In diesem Zusammenhang hat mich die Braunschweiger Zeitunghttps://www.braunschweiger-zeitung.de/ am Wochenende sehr überrascht.

Selbstverständlich darf die Frage gestellt werden

“Müssen Pflegekräfte geimpft sein ?    Zahlen steigen, Debatte wird schärfer “

 

Gleichzeitig wird genau über dieser Frage ein Foto veröffentlicht und dies zu dem Konzert von Roland Kaiser in der Volkswagen-Hallehttps://volkswagenhalle-braunschweig.de/de/home.html vor 4.500 Zuschauern. Die Menschen stehen und sitzen nah beieinander und singen.

Wer stellt hier die kritischen Fragen :

“Geimpft – genesen – getestet ?”

Wer kontrolliert die Angaben ?

 

Warum werden – zumindest nach meiner Auffassung – die Pflegekräfte immer in den Fokus gestellt ?  Wir, die Pflegekräfte eines ambulanten Pflegedienstes, fahren zu unsern Patienten nach Hause. Wir betreten die Häuser und Wohnungen mit FFP-2-Maske und mit Handschuhen. Diese Schutzmaßnahmen berücksichtigen wir ohne ständige Diskussion, obwohl wir zweifach und bald schon dreifach geimpft sind bzw. sein werden.

Wenn erneut über die notwendige Impfung für Pflegekräfte diskutiert wird, bleibt die Frage nach den weiteren, sicherlich auch krititschen, Berufsgruppen, wie z. B. Lehrer:innen, Tagesmütter, Erzieher:innen, Polizisten:innen, Arzthelfer:innen, Masseure:innen, Ergotherapeuten:innen, Physiotherapeuten:innen, Ärzte:innen, Schneider:innen, Friseure:innen usw. usw. – hier müssen alle Berufsgruppen Berücksichtigung finden, die sich dem Menschen nähern. Möglicherweise wird es einfacher eine Negativ-Liste aufzustellen, d. h. die Berufsgruppen, die sich nicht unbedingt impfen lassen müssen.

 

Im Lockdown für die Gesellschaft unterwegs

Wir, die Pflegekräfte der ambulanten Pflegedienste, waren in der ersten, in der zweiten und in der dritten Corona-Welle unterwegs und haben gepflegt, gewaschen, angekleidet und oft auch getröstet.

Warum werden wir, die immer alle Schutzmaßnahmen eingehalten haben, nicht so wahrgenommen, wie es sein müßte ?

Wir waren in jeder Corona-Welle bei unseren Patienten, die größtenteils über Monate auf Besuch der eigenen Familie verzichten mussten. Wir haben für ein Mindestmaß an Alltag bei den Patienten gesorgt. Wir waren aber auch die Helfer, die den Kühlschrank gefüllt, die zum Arzt begleitet haben und die oft “einfach nur da waren”.

 

Daher fordere ich

  • Mehr Respekt für die ambulanten Pflegedienste
  • Mehr Zuspruch für die ambulanten Pflegedienste
  • Mehr Anerkennung für die ambulanten Pflegedienste
  • Mehr Öffentlichkeit für die ambulanten Pflegedienste

 

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH

38114 Braunschweig

Gibt es noch eine “Willkommens-Kultur” ?

Wie schon geschildert, habe ich zum 01. Juli 2020 gemeinsam mit meinem Mann das Unternehmen “Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH” erworben und übernommen. Im Zuge der Vorgespräche schwärmte der Verkäufer und dessen Ehefrau in den höchsten Tönen von dem Verein

APON e.V.

Dabei soll es sich um einen Verein von Menschen, die Pflegedienste führen oder ihnen nahe stehen, handeln. Es wird monatlich ein Beitrag von 50 Euro auf ein Gemeinschaftskonto eingezahlt. Die eingezahlten Beträge werden immer in einen gemeinsamen Ausflug, in ein gemeinsames Unternehmen investiert – so wurden wir informiert.

Ich persönlich habe immer gerne den Austausch mit Kollegen:innen gesucht und auch gerne gemeinsame Unternehmungen mit gestaltet. Solche Tage helfen einfach, um in lockerer Runde Fragen zu erörtern. Es hilft auch, wenn an so einem gemeinsamen Tag festgestellt wird, dass sich auch andere Pflegedienstbetreiber mit den gleichen Problemen beschäftigen.

Also habe ich mich bereits am 24.07.2020 bei dem Vorstand per Mail vorgestellt.

Es ist leider keine Antwort eingegangen.

Mehrere Monate später habe ich uns dann auf dem Postweg vorgestellt. Ist persönlicher und man kann eher auf eine Antwort hoffen. Stutzig hat mich nur gemacht, dass immer noch sämtliche Post namentlich an den Vorbesitzer gerichtet wurde.

Wollte man uns nicht wahrnehmen ?

Es ist leider wieder keine Antwort eingegangen. Jedoch wurde regelmäßig jeden Monat der Betrag von 50 Euro abgebucht. Das hat zumindest funktioniert.

 

Wieviel Geduld ist im Geschäftsleben erforderlich ?

Die Ignoranz des Vereins-Vorstandes hat daher dazu geführt, dass ich am 15. Februar 2021 die Kündigung verfaßt habe. Zu diesem Zeitpunkt war meine Geduld einfach aufgebraucht. In dem Schreiben habe ich auch meine Verärgerung und meine Enttäuschung zum Ausdruck gebracht. Das Schreiben war gerichtet an die mir bekannte Anschrift in 38226 Salzgitter.

Das Schreiben kam nach wenigen Tagen mit dem Vermerk “Empfänger/Firma unter der angegebenen Anschrift nicht zu ermitteln” zurück.

Der Alltag eines ambulanten Pflegedienstes nimmt einen schon sehr in Anspruch. Es vergingen erneut zwei Monate. Aber dann habe ich die Einzugsermächtigung zu der monatlichen Abbuchung widerspruchen und der Bank mitgeteilt, dass diese Abbuchung nicht weiter erfolgen darf.

Es vergingen dann erneut vier Monate.

Und oh Wunder, dann kam ein Schreiben von APON e.V. – Eingang am 14. Oktober 2021. Ob man inzwischen unsere Mail gefunden und gelesen hatte ?  Ich weiß es nicht, aber man war in der Lage, uns als Frau und Herr Heyer anzuschreiben.

Wer jetzt glaubt, man hätte uns als neue Pflegedienstbetreiber begrüßt, der irrt sich. Man hat gerne unsere monatliche Zahlungen vereinnahmt, jedoch leider versäumt, uns zur Jahresmitgliederversammlung einzuladen. Dafür hat man nun festgestellt, dass wir uns mit 300 Euro Mitgliedsbeiträgen im Rückstand befinden und wurden recht barsch aufgefordert, diesen Rückstand sofort auszugleichen. Gleichzeitig hat man uns nach den uns leider nicht bekannten Satzungsbestimmungen aufgefordert, einen Dauerauftrag für die monatliche Zeitung einzurichten.

Sogleich hat man uns informiert, dass ein einstimmiger Beschluss in der Versammlung getroffen wurde, dass unser Ausschluss aus dem Verein APON e.V. zum Jahresende erfolgen würde, falls wir den vorgenannten Aufforderungen nicht unverzüglich nachkommen.

Unterzeichnet war das Schreiben von Frau Marita de A……., die wir bereits mehrfach ergebnislos kontaktiert hatten. Absender war genau die Anschrift, an die wir unsere Kündigung um Februar des Jahres adressiert hatten und die “angeblich” nicht zu ermitteln war.

Ich habe mich gefragt, ob ich über das Schreiben lachen soll oder ob ich mich aufrege. Ich habe mich für Variante 1 entschieden und auch gleich eine entsprechende Antwort verfaßt.

Mein Mann und ich sind seit so vielen Jahren selbstständig, haben Firmen übernommen, saniert und weiter ausgebaut, dass uns eine Drohung dieser Art sicherlich nicht belasten kann. Ich habe dann klar schriftlich zum Ausdruck gebracht, dass man (wer immer das auch sei) uns gerne ausschließen könne. Die von uns seit Juli 2020 geleisteten Beiträge sollten doch bitte als Spende verbucht werden.

Was glauben Sie ?    Haben wir Anwort oder Reaktion erhalten ?     Natürlich NICHT !

 

Es wird also für uns ein Rätsel bleiben, wer sich hinter APON e.V. verbirgt und zu welchem Ziel dieser Verein gegründet wurde.

Ich kann hier leider keinen Link einfügen – es gibt nämlich keinen.

 

 

Cornelia Heyer

Ambulante Krankenpflege 24 Stunden GmbH

38114 Braunschweig